Ruanda wird Teil einer globalen Initiative der Rockefeller Foundation, die 100 Millionen US-Dollar bereitstellt, um schulische Mahlzeiten für bis zu 100 Millionen Kinder weltweit zu verbessern. Der Fokus liegt auf nahrhaften, lokal bezogenen und nachhaltig produzierten Speisen, die direkt in die bestehenden Bildungsprogramme des Landes integriert werden sollen.
Die Initiative zielt darauf ab, die Ernährungssicherheit an Schulen zu stärken, Fehlzeiten zu reduzieren und die schulische Leistung zu fördern. In Ruanda, wo Bildung eine zentrale Säule der Entwicklungsstrategie darstellt, könnte die Maßnahme besonders nachhaltige Wirkung entfalten. Die Mittel sollen lokalen Landwirten zugutekommen und gleichzeitig die Lieferkette für Schulmahlzeiten stärken.
Die Regierung in Kigali begrüßte die Zusammenarbeit als wichtigen Schritt zur Verbesserung der Lebensqualität von Kindern und zur Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft. Die Finanzierung wird über mehrere Jahre verteilt sein und in enger Abstimmung mit lokalen Behörden und Bildungseinrichtungen umgesetzt. Die Rockefeller Foundation betont, dass Ruanda als Vorreiter in der Integration von Ernährung und Bildung eine Vorbildfunktion über die Region hinaus einnehmen könne.
Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Central Africa