Die Dritte Jährliche Afrika-Klimafinanzkonferenz hat in Kampala mit einem klaren Aufruf geendet: Klimakommunikation müsse nun in handfeste, investierbare Projekte umgesetzt werden. Vertreter afrikanischer Regierungen, Finanzinstitutionen, Entwicklungsorganisationen und des Privatsektors betonten die Dringlichkeit, Versprechen in konkrete Finanzierungsströme für lokal gesteuerte Lösungen umzuwandeln.
Die Konferenz brachte erneut die strukturellen Herausforderungen afrikanischer Länder bei Zugang zu internationaler Klimafinanzierung ins Bewusstsein. Obwohl der Kontinent am wenigsten zur globalen Erwärmung beiträgt, leidet er disproportioniert unter ihren Folgen – von Dürren bis zu Überschwemmungen. Dennoch erhalten afrikanische Staaten nur einen Bruchteil der benötigten Mittel.
Die Teilnehmenden forderten daher eine stärkere Dezentralisierung der Geldflüsse, mehr Unterstützung für kleine und mittlere Projekte sowie einfachere Antragsverfahren. Besonders hervorgehoben wurde die Rolle lokaler Gemeinschaften, die oft über das tiefste Wissen über ökologische Gegebenheiten verfügen. Nur wenn diese Akteure in die Planung und Umsetzung eingebunden seien, könnten Maßnahmen langfristig erfolgreich sein.
Quellen: AllAfrica – East Africa