In Schweden hat Ministerpräsident Ulf Kristersson die Forderung des Vorsitzenden der rechtsextremen Partei, Jimmie Åkesson, zurückgewiesen, der zwölf Kabinettssitze für seine Partei gefordert hatte. Kristersson, der der Moderaten Partei angehört, stellte klar, dass er die Koalitionsgespräche mit Åkessons Schwedischer Demokratischer Partei nicht unterstützen wird. Diese Auseinandersetzung kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, da sich das Land auf die Parlamentswahlen am 13. September vorbereitet.
In den letzten Wochen haben bereits fast eine Million Wähler ihre Stimmen abgegeben, ein Zeichen für das hohe Interesse an den bevorstehenden Wahlen. Der Wahlkampf wird von zahlreichen Themen dominiert, darunter Einwanderung, Sicherheit und Klimapolitik. Die Schwedische Demokratische Partei hat in den letzten Jahren an Popularität gewonnen und könnte eine entscheidende Rolle in der kommenden Regierung spielen.
Quellen: The Local Sweden, The Guardian