Israels Premierminister Benjamin Netanyahu hat in einer Erklärung am Samstag betont, er wolle ein Friedensabkommen mit dem Libanon, „das für Generationen Bestand haben wird“. Die Aussage erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Waffengefechte zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz.
Proteste in Beirut
Gleichzeitig versammelten sich Anhänger der schiitischen Hisbollah vor dem Amtssitz des libanesischen Ministerpräsidenten in Beirut, um gegen die geplanten direkten Verhandlungen mit Israel zu protestieren. Die Hisbollah und die mit ihr verbündete Amal-Bewegung hatten ihre Unterstützer zwar zunächst von Demonstrationen abgeraten, dennoch kam es zu Kundgebungen.
Seit dem 2. März sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens 2.020 Menschen bei israelischen Angriffen getötet und 6.436 verletzt worden. Allein am Samstag wurden bei israelischen Luftschlägen im Süden des Landes fünf weitere Menschen getötet.
Quellen: Middle East Eye, FAZ Online