Griechischer Matheprofessor verbietet Brillen ohne Arzt-Attest bei Prüfungen

In Griechenland hat ein Mathematikprofessor an einer Universität eine umstrittene Regelung eingeführt: Ab September dürfen Studenten bei Prüfungen keine Brillen oder Sehhilfen tragen, es sei denn, sie können eine ärztliche Bescheinigung vorlegen. Diese Maßnahme wurde ergriffen, um die Integrität der Prüfungen zu wahren und die Möglichkeit des Schummelns durch den Einsatz von Smartglasses zu verhindern.

Der Professor äußerte, dass die Technologie in den letzten Jahren so weit fortgeschritten sei, dass es zunehmend schwierig werde, zwischen notwendigen Sehhilfen und potenziellen Hilfsmitteln zum Betrügen zu unterscheiden. Daher sei dieser Schritt notwendig, um eine faire Prüfungsumgebung zu gewährleisten.

Während einige Studenten diese Regelung unterstützen, sehen andere sie als übertrieben an. Kritiker argumentieren, dass es bereits ausreichende Maßnahmen gebe, um Betrug zu verhindern, und dass die neuen Vorschriften unnötige Hürden für sehbehinderte Studenten schaffen könnten.

Quellen: FAZ Online