Argentinien gibt NS-Raubkunst an Erbin zurück

In Argentinien ist ein bedeutendes Kunstwerk, das während der NS-Zeit gestohlen wurde, an die rechtmäßige Erbin zurückgegeben worden. Das 2025 entdeckte Gemälde gehörte ursprünglich einem jüdischen Galeristen und wurde nun seiner Erbin zurückübertragen. Die Tochter eines NS-Funktionärs und ihr Ehemann, die bislang Ansprüche auf das Werk erhoben hatten, verzichteten auf alle Rechte.

Die Rückgabe des Gemäldes stellt einen wichtigen Schritt im Umgang mit der Aufarbeitung der NS-Raubkunst dar. In den vergangenen Jahren hat Argentinien verstärkt Anstrengungen unternommen, um solche Kunstwerke zu identifizieren und zurückzugeben. Diese Bemühungen sind Teil eines breiteren internationalen Engagements, das darauf abzielt, die Opfer des NS-Regimes und deren Nachkommen zu entschädigen.

Ein Sprecher des argentinischen Kultusministeriums erklärte, dass die Rückführung des Bildes ein Zeichen des Respekts gegenüber den Opfern der NS-Zeit sei und dass man weiterhin eng mit internationalen Organisationen zusammenarbeiten werde, um weitere Fälle von Raubkunst zu klären.

Quellen: Welt Online