Drohnenangriff der ELN in Kolumbien fordert drei Todesopfer

Am 5. September 2026 verübte die Guerillagruppe Ejército de Liberación Nacional (ELN) einen Drohnenangriff auf einen Militärstützpunkt in der Stadt Ocaña, in der kolumbianischen Region Norte de Santander. Bei diesem Angriff kamen mindestens drei Menschen ums Leben. Der Vorfall stellt den schwersten Angriff dar, seitdem der neue Präsident Kolumbiens, Abelardo de la Espriella, sein Amt angetreten hat.

Der Angriff zeigt die anhaltende Gewalt und die Herausforderung, mit der die kolumbianische Regierung konfrontiert ist. Präsident de la Espriella hatte zu Beginn seiner Amtszeit angekündigt, hart gegen bewaffnete Gruppen wie die ELN vorzugehen. Diese jüngste Eskalation könnte seine Regierung unter Druck setzen, ihre Sicherheitsstrategien zu intensivieren und ihre Bemühungen zu verstärken, den Frieden im Land zu sichern.

Die Region Norte de Santander ist seit langem ein Brennpunkt für Konflikte zwischen staatlichen Kräften und verschiedenen bewaffneten Gruppen, darunter auch Drogenkartelle. Der Drohnenangriff unterstreicht die Fähigkeit der ELN, moderne Technologien in ihren militärischen Operationen einzusetzen, was die Herausforderungen für die Sicherheitskräfte weiter erhöht. Der Präsident hat bereits reagiert und betont, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

Quellen: El País – Americas, ZEIT Online