Die venezolanische Zentralbank hat kürzlich eine bedeutende Erhöhung der im Umlauf befindlichen Bargeldmenge des Landes bekanntgegeben. Laut aktuellen Berichten ist das Banknotenvolumen im Vergleich zu Januar um 40 Prozent gestiegen, obwohl der Dollarwert des gesamten Bargeldbestands um 16 Prozent gesunken ist.
Diese Entwicklung wird als ein weiterer Versuch gesehen, die anhaltend schwierige wirtschaftliche Lage zu bewältigen, die das Land seit Jahren plagt. Trotz der Erhöhung bleibt der reale Gegenwert des Bargelds für die venezolanische Bevölkerung äußerst gering, da der Pro-Kopf-Wert des Bargelds auf lediglich 4,47 US-Dollar geschätzt wird.
Ökonomen warnen, dass diese Maßnahmen die ohnehin bereits hohe Inflation weiter anheizen könnten, was die Kaufkraft der Bürger weiter einschränkt. Die Regierung steht vor der Herausforderung, die wirtschaftlichen Probleme des Landes zu lösen, ohne die Inflation weiter anzuheizen, was ein schwieriger Balanceakt bleibt.
Quellen: Rio Times Online