Die klimatologischen Behörden der Vereinten Nationen haben gewarnt, dass sich das El-Niño-Phänomen in den kommenden Monaten weiter verstärken wird, mit weitreichenden Auswirkungen auf das globale Wettergeschehen bis mindestens 2027. Für Kenia bedeutet dies eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für extreme Niederschläge, insbesondere in der üblicherweise regenreichen Periode von Oktober bis Dezember.
Laut kenianischen Meteorologen könnten die Niederschlagsmengen deutlich über dem langjährigen Durchschnitt liegen. Solche Bedingungen bergen die Gefahr von Überschwemmungen, Erdrutschen und landwirtschaftlichen Schäden, besonders in niedrig gelegenen und bereits vulnerablen Regionen des Landes. Die Regierung hat laut Expertenangaben begonnen, Vorbereitungen zu treffen, um potenzielle humanitäre Krisen abzuwenden.
El Niño beeinflusst regelmäßig das Klima Ostafrikas – während einige Länder unter Dürre leiden, erlebt die Region um das Horn von Afrika oft massive Regenfälle. In der Vergangenheit führten solche Ereignisse zu schweren Zerstörungen an Infrastruktur und Ernteausfällen. Die aktuellen Prognosen erfordern daher vorausschauende Maßnahmen im Bereich Frühwarnsysteme, Katastrophenmanagement und humanitäre Vorsorge.
Quellen: Africanews EN