Kanada hat die laufenden Handelsgespräche mit den USA eingestellt, was in der politischen Landschaft für Aufsehen sorgt. Finanzminister François-Philippe Champagne erklärte, dass die Entscheidung auf einem gestiegenen Selbstbewusstsein Kanadas basiere und die Notwendigkeit betone, sich stärker mit Deutschland und der Europäischen Union zusammenzuschließen.
In einem Interview betonte Champagne, dass die aktuellen Handelspraktiken der USA unter der Führung von Donald Trump nicht akzeptabel seien. Er plädierte dafür, dass Kanada in Zukunft von Europa lernen und sich auf gemeinsame Werte und Ziele konzentrieren sollte, um den Herausforderungen des internationalen Handels besser begegnen zu können.
Der Abbruch der Gespräche könnte weitreichende Konsequenzen für die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Kanada und den USA haben, insbesondere in Anbetracht der Abhängigkeit beider Länder von Handelsabkommen.
Quellen: Spiegel Online