Die in Katar vermisste nigerianische Staatsbürgerin Saratu Jibo Yusuf ist nach mehreren Tagen der Ungewissheit wohlbehalten aufgefunden worden. Ihr Bruder bestätigte die Nachricht gegenüber lokalen Medien und beruhigte damit die besorgte Familie, die zuvor öffentlich über ihr plötzliches Verschwinden nach der Ankunft am Doha International Airport alarmiert hatte.
Yusuf hatte Katar allein bereist – es war ihre erste Auslandsreise. Laut Angaben der Familie besaß sie in Katar keine Kontakte, an die sie sich wenden konnte, was die Sorge um ihr Wohlergehen weiter verschärfte. Tage nach ihrer Ankunft war sie telefonisch und digital nicht mehr erreichbar gewesen, was zu einer wachsenden öffentlichen und medialen Aufmerksamkeit führte.
Die genauen Umstände ihres Aufenthalts und der Gründe für ihre zeitweilige Unzugänglichkeit blieben zunächst unklar. Offenbar hatte die Frau jedoch keine kritische Lage erlebt. Die Behörden in Katar und die nigerianische Botschaft waren in die Suche eingebunden, konnten aber erst nach intensiven Recherchen Kontakt zu ihr herstellen.
Die erfolgreiche Lokalisierung von Saratu Jibo Yusuf hat Erleichterung in Nigeria und unter der nigerianischen Diaspora ausgelöst. Der Fall wirft erneut Fragen zur Sicherheit allein reisender Frauen im Ausland und zur Unterstützung durch diplomatische Vertretungen auf.
Quellen: Premium Times Nigeria