Die simbabwische Nichtregierungsorganisation Southern Alliance for Indigenous Resources (SAFIRE) hat einen umfassenden Fünf-Jahres-Plan zur ökologischen Sanierung großer Landstriche im Land vorgestellt. Das Programm zielt darauf ab, bis zu 50.000 Hektar degradiertes Land wiederherzustellen, eine Million Bäume zu pflanzen und gleichzeitig die Lebensgrundlagen von rund 90.000 ländlichen Haushalten zu verbessern.
Der Ansatz basiert auf gemeindegeführtem Umweltmanagement, bei dem lokale Organisationen, Kleinbauern und traditionelle Führer aktiv in Aufforstungs-, Bodenschutz- und nachhaltige Landnutzungsprojekte eingebunden werden. SAFIRE betont, dass die Stärkung lokaler Kapazitäten entscheidend sei, um langfristige Resilienz gegenüber Klimawandel und Nahrungsmittelunsicherheit aufzubauen.
Zu den geplanten Maßnahmen gehören Agroforstwirtschaft, Erosionskontrolle, Wassersammelsysteme und Schulungen in nachhaltiger Landwirtschaft. Die Initiative wird voraussichtlich mit Unterstützung internationaler Geber und regionaler Partner umgesetzt. Angesichts fortschreitender Desertifikation und Waldverluste in weiten Teilen Simbabwes gilt das Projekt als wichtiger Beitrag zur nationalen Klimaanpassungsstrategie.
Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – Southern Africa