Brandenburgs SPD reagiert besorgt auf AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt

Der Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt hat auch in Brandenburg tiefe Besorgnis ausgelöst. Brandenburgs SPD-Generalsekretär bezeichnete den Ausgang der Landtagswahl als „echte Hiobsbotschaft“ für die Demokratie. Die Niederlage der SPD in Sachsen-Anhalt unterstreiche die Dringlichkeit, in Brandenburg gegen Rechtspopulismus zu mobilisieren und soziale Sicherheit zu stärken.

Ministerpräsident Dietmar Woidke gewinnt in dieser Lage an bundespolitischer Bedeutung, da die Brandenburger SPD im Vergleich zu anderen Landesverbänden stabil bleibt. In einer Zeit, in der die Bundes-SPD um ihre Relevanz ringt, könnte Woidkes Führungsrolle an Gewicht gewinnen. Dennoch betonte die Parteiführung, dass der Erfolg der AfD auch im Osten Brandenburgs eine reale Gefahr darstelle.

Am Montagabend wurde zudem zu einer Kundgebung auf dem Alten Markt in Potsdam aufgerufen. Unter dem Motto „Für ein demokratisches Sachsen-Anhalt“ wollen zivilgesellschaftliche Gruppen und politische Bündnisse ein Zeichen gegen den Rechtsruck setzen. Die Veranstaltung soll Solidarität mit demokratischen Kräften in Sachsen-Anhalt zeigen und gleichzeitig die eigene Widerstandskraft in Brandenburg stärken.

Quellen: Der Tagesspiegel