Radikale Pläne für Sachsen-Anhalt
Die AfD in Sachsen-Anhalt hat auf ihrem Landesparteitag in Magdeburg ein Wahlprogramm beschlossen, das eine radikale Umgestaltung des Bundeslandes vorsieht. Unter dem scheinbar moderaten Auftreten von Spitzenkandidat Ulrich Siegmund verbergen sich tiefgreifende Pläne, die unter anderem die Freiheitsrechte der Bürger massiv beschneiden würden.
Kritik an Schulen und Erinnerungskultur
Besonders umstritten sind die Aussagen zur Bildungspolitik. Die AfD bezeichnet Schulen als Instrumente der „Gehirnwäsche“ und die deutsche Erinnerungskultur als „Schuldkomplex“. Zudem plant die Partei sogenannte „Sonderklassen“ für Kinder von Asylbewerbern und lehnt eine inklusive Bildungspolitik ab.
Gegen den Parteitag protestierten mehrere hundert Menschen in Magdeburg. Die AfD steht aktuell in Umfragen bei knapp 40 Prozent und könnte damit stärkste Kraft bei der Landtagswahl im September werden.
Quellen: ARD Tagesschau, Welt Online, ZEIT Online, MDR, ntv