Das Palestine Forum in Neuseeland hat die Regierung aufgefordert, dem Beispiel von Ländern wie Frankreich, dem Vereinigten Königreich und Kanada zu folgen und Handelsbeschränkungen gegen illegale israelische Siedlungen in den besetzten Gebieten zu verhängen. In einer Stellungnahme wurde betont, dass es zwar Lippenbekenntnisse gebe, jedoch keine konkreten Maßnahmen ergriffen wurden, um die Expansion dieser Siedlungen zu stoppen.
Die internationale Gemeinschaft zeigt zunehmend Besorgnis über die Situation in den besetzten Gebieten. Zwölf Länder haben bereits Maßnahmen ergriffen, um den Handel mit israelischen Siedlungen einzuschränken. Neuseeland hat sich zwar den internationalen Partnern angeschlossen und Israel aufgefordert, die Expansion der Siedlungen zu beenden, jedoch ohne selbst ähnliche Handelsverbote zu implementieren.
Der neuseeländische Außenminister Winston Peters erklärte, dass Neuseeland traditionell keine Handelsmaßnahmen im politischen Kontext verwendet. Dies hat zu Kritik von verschiedenen Seiten geführt, die eine stärkere und aktivere Rolle Neuseelands in dieser Angelegenheit fordern.
Quellen: Asia Pacific Report