Die Europäische Kommission hat ein Staatshilfeprogramm in Höhe von 30 Millionen Euro für Portugal genehmigt, um Unternehmen in der Landwirtschaft, Fischerei und Aquakultur zu unterstützen. Diese Entscheidung wurde im Rahmen des temporären Staatshilfe-Rahmens für die Krise im Nahen Osten getroffen, der am 29. April 2026 von der Kommission verabschiedet wurde.
Die steigenden Preise für Kraftstoffe und Düngemittel, die durch die geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten bedingt sind, haben viele Unternehmen in diesen Sektoren in eine schwierige Lage gebracht. Die genehmigte Hilfe wird es diesen Unternehmen ermöglichen, ihre Betriebskosten zu decken und weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben.
Die portugiesische Regierung hatte die Kommission über die Notwendigkeit dieser Unterstützung informiert, um den betroffenen Unternehmen schnell zu helfen. Diese Maßnahme wird als entscheidend für die Stabilisierung der lokalen Wirtschaft angesehen, insbesondere in ländlichen Gebieten, wo die Landwirtschaft eine zentrale Rolle spielt.
Quellen: EU Reporter