Jordanien unterstützt britische Maßnahmen gegen israelische Siedlungen

Jordanien hat die Entscheidung Großbritanniens, den Handel mit Gütern und Dienstleistungen aus illegalen israelischen Siedlungen im besetzten Westjordanland zu beschränken, positiv aufgenommen. Die jordanische Regierung, die sich stets für eine friedliche Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts einsetzt, sieht in diesen Maßnahmen einen Schritt in die richtige Richtung.

Die britische Regierung hat erklärt, dass diese Sanktionen als Antwort auf das Verhalten Israels in den besetzten Gebieten eingeführt werden, das von vielen als ethnische Säuberung bezeichnet wird. Jordanien und Ägypten haben beide die Notwendigkeit betont, dass die internationale Gemeinschaft aktiv gegen die Ausweitung der Siedlungen vorgehen sollte, um die zwei Staaten als Lösung des Konflikts zu schützen.

Die jordanische Außenpolitik ist stark von der Notwendigkeit geprägt, Stabilität in der Region zu bewahren und die Rechte der Palästinenser zu unterstützen. Experten warnen jedoch, dass solche Maßnahmen auch diplomatische Spannungen mit Israel erzeugen könnten, das bereits auf die britischen Sanktionen mit Drohungen reagiert hat. Jordanien wird weiterhin eine Schlüsselrolle im Dialog zwischen Israel und den Palästinensern spielen müssen, um eine Eskalation zu vermeiden.

Quellen: Middle East Monitor, ZEIT Online