Zverev verärgert über Halbfinal-Termin bei den US Open

Der Hamburger Tennisstar Alexander Zverev hat bei den US Open souverän das Halbfinale erreicht, doch die Freude ist getrübt. Der 29-Jährige muss sein nächstes Match bereits am Nachmittag bestreiten – eine ungewöhnliche Zeiteinteilung, die den Athleten sichtlich verärgert. „In meinen zwölf Jahren auf der Tour habe ich so etwas noch nie erlebt“, sagte Zverev nach seinem Viertelfinalerfolg.

Normalerweise spielen Top-Spieler bei den Grand-Slam-Turnieren in den Abendstunden, was den natürlichen Biorhythmus und die Zuschauerzahlen berücksichtigt. Dass Zverev nun am Nachmittag ran muss, stört seine Vorbereitungsroutine erheblich. Der gebürtige Hamburger, der seine Wurzeln in der Hansestadt stets betont, sieht darin eine unfaire Behandlung. „Ich verstehe die Entscheidung nicht. Solche Termine wirken sich direkt auf die Leistung aus.“

Zverev trainiert seit Jahren in Hamburg und unterstützt aktiv den lokalen Tennissport. Auch in der Hansestadt wird sein Turnierverlauf aufmerksam verfolgt. Lokale Vereine und Fans hoffen, dass der Hamburger trotz der widrigen Bedingungen ins Finale einziehen kann. Sein Halbfinalgegner steht noch nicht fest.

Die US Open-Organisatoren begründeten die zeitliche Verschiebung mit Sendevorgaben und Platzbelegungen. Ob Zverev dennoch seinen Rhythmus finden wird, bleibt abzuwarten. Für Hamburg wäre ein Finalsieg des Lokalmatadors ein sportliches Highlight des Jahres.

Quellen: Welt Online