Die Innovationsplattform Futury in Frankfurt feiert ihr erstes Jahr und zieht eine vielversprechende Zwischenbilanz. Seit ihrer Gründung arbeitet die Initiative daran, das Start-up-Ökosystem in der Region zu stärken – mit Mentoring-Programmen, Zugang zu Investoren und der Schaffung eines vernetzten Gründermilieus.
Futury positioniert sich als Bindeglied zwischen etablierter Wirtschaft und jungen Technologiegründern. Besonders im Fokus stehen digitale Geschäftsmodelle, FinTech und nachhaltige Technologien – Branchen, in denen Frankfurt bereits über starke institutionelle Akteure verfügt. Durch Kooperationen mit Banken, Universitäten und der Stadtverwaltung gelang es, erste Start-ups erfolgreich zu etablieren und Investitionen zu generieren.
Trotz der positiven Entwicklungen betont das Team, dass der Weg noch lang sei. Im Vergleich zu etablierten Gründerzentren wie Berlin oder München hinkt die hessische Metropole noch hinterher. Dennoch sieht man erste Impulse: Die Zahl der Neugründungen im Rhein-Main-Gebiet steigt, und immer mehr Talente entscheiden sich dafür, lokal zu bleiben statt in andere Innovationshotspots abzuwandern. Futury will diese Dynamik nun verstetigen – mit mehr Büroflächen, stärkerer internationaler Vernetzung und gezielter Unterstützung in der frühen Phase.
Quellen: FAZ Online