Verfolgungsjagd endet in Gleisbett: Auto stürzt bei Flucht vor Polizei auf Bahnstrecke Leipzig–Bad Lausick

Am frühen Donnerstagmorgen ist eine Polizeiverfolgung in Sachsen tödlich ausgegangen: Ein flüchtendes Auto stürzte bei Bad Lausick aus rund sechs Metern Höhe auf das Gleisbett der Bahnstrecke Leipzig–Bad Lausick. Die drei Insassen erlitten schwere Verletzungen und wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Die Bundespolizei bestätigte, dass die Fahrtflucht im Bereich des Autobahndreiecks Schkeuditz begann und über mehrere Kilometer andauerte.

Das Fahrzeug durchbrach eine Leitschutzwand und stürzte auf die parallel verlaufende Bahnlinie. Aufgrund der Lage musste die Deutsche Bahn den Zugverkehr zwischen Leipzig und Bad Lausick für mehrere Stunden unterbrechen. Rettungskräfte und Bergungsteams rückten mit Hubschraubern und schwerem Gerät an, um die Verletzten zu bergen. Die genaue Ursache der Verfolgungsjagd – ob es sich um einen Diebstahl, eine Straftat oder Identitätsfeststellung handelte – wird noch ermittelt.

Die Bahnstrecke wurde am Vormittag wieder freigegeben, nachdem die Unfallstelle abgearbeitet und das Fahrzeug geborgen war. Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie weiterer Delikte eingeleitet. Die drei Beschuldigten stehen unter Verdacht, mehrere Straftaten begangen zu haben, bevor sie vor der Polizei flohen.

Quellen: MDR – Nachrichten