Erasmus Plus: Brandenburger Azubis im Ausland im Einsatz

Immer mehr Auszubildende aus Brandenburg nutzen das europäische Förderprogramm Erasmus Plus, um im Ausland praktische Erfahrungen in ihrem Handwerksberuf zu sammeln. Von der Restaurierung eines historischen Klosters in Spanien bis hin zu Schweißarbeiten unter karibischem Sonnenschein – die Einsatzorte sind vielfältig und die Lernerfahrungen besonders wertvoll.

Die Initiative ermöglicht es jungen Handwerkslehrlingen, mehrere Wochen bis Monate in Betrieben anderer EU-Länder zu arbeiten. Dabei erweitern sie nicht nur ihre fachlichen Fähigkeiten, sondern auch ihre sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen. Besonders in traditionellen Handwerksberufen wie Zimmerer, Tischler oder Maurer wird die internationale Praxis als wichtiger Karriereschritt gesehen.

Auch die ausbildenden Betriebe in Brandenburg profitieren von dem Austausch. Nach der Rückkehr der Azubis berichten viele von neu erlernten Techniken, gesteigerter Motivation und größerer Eigenverantwortung. Unternehmen sehen in den Auslandspraktika eine Investition in die Qualität ihrer Nachwuchskräfte.

Die Landesregierung unterstützt das Programm aktiv und arbeitet mit Handwerkskammern und Bildungsträgern zusammen, um die Teilnehmerzahlen weiter zu steigern. Ziel ist es, jungen Menschen aus Brandenburg bessere Chancen auf dem europäischen Arbeitsmarkt zu eröffnen und gleichzeitig die Innovationskraft der heimischen Betriebe zu fördern.

Quellen: Der Tagesspiegel