In Berlin ist am Samstagnachmittag eine große Sterndemo vor dem Roten Rathaus zusammengelaufen. Unter dem Motto „Dass hier so viel plattgemacht werden soll, betrifft alle Berliner“ verbündeten sich tausende Menschen aus unterschiedlichsten Bewegungen – darunter Fridays for Future, Fahrradaktivisten, A100 wegbassen und Initiativen gegen den Rechtsruck – zu einer gemeinsamen Kundgebung.
Die Demonstration begann als fünf Strahlen von verschiedenen Orten der Stadt aus, die sich schließlich am Berliner Rathausplatz trafen. Sprechchöre richteten sich gegen geplante Autobahnprojekte, Polizeigewalt, Wohnungsknappheit und den wachsenden Einfluss rechtspopulistischer Kräfte. Rednerinnen und Redner betonten die Dringlichkeit eines solidarischen Miteinanders in Zeiten politischer Polarisierung.
Auch kurz vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus signalisierte die Mobilisierung eine deutliche Unzufriedenheit mit der aktuellen Politik. Die Polizei beobachtete die friedliche Großveranstaltung ohne nennenswerte Zwischenfälle. Dennoch unterstrichen die Teilnehmenden ihre Bereitschaft, weiter aktiv zu werden, um demokratische Werte und urbane Lebensqualität in Berlin zu verteidigen.
Quellen: Der Tagesspiegel