Trump sieht Iran hinter Angriff auf saudische Pipeline

US-Präsident Donald Trump hat in einer Pressekonferenz in Dublin angedeutet, dass der Iran wahrscheinlich hinter dem Angriff auf eine wichtige Öl-Pipeline in Saudi-Arabien steckt. Diese Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, als die Spannungen zwischen den USA, Iran und Saudi-Arabien weiter zunehmen.

Der Angriff, der zur Einstellung des Betriebs einer der Haupttransportrouten für saudisches Öl führte, hat nicht nur regionale, sondern auch internationale wirtschaftliche Auswirkungen, da die Pipeline entscheidend für die Ölversorgung ist. Trump erklärte, dass der Iran „wahrscheinlich“ verantwortlich sei und zeigte sich bereit, mit den Huthis im Jemen zu kommunizieren, die als Verbündete Teherans gelten.

Die irakische Regierung steht unter Druck, nachdem lokale Milizen beschuldigt wurden, den Angriff ausgeführt zu haben. Premierminister Ali al-Zaidi hat Maßnahmen ergriffen, darunter die Entlassung des Polizeichefs der Maysan-Provinz, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und die Sicherheit zu gewährleisten.

Die Situation bleibt angespannt, während die Huthis weiterhin militärische Erfolge im Jemen erzielen und strategische Positionen einnehmen, die möglicherweise die saudischen Ölexporte weiter gefährden könnten.

Quellen: Al Jazeera English, Welt Online, Times of Israel