Zehntausende in Düsseldorf auf der Straße gegen Rechtsextremismus

In Düsseldorf gingen am Samstagnachmittag Zehntausende Menschen auf die Straße, um ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Die Demonstration fand vor dem Hintergrund des jüngsten Wahlerfolgs der AfD in Sachsen-Anhalt statt und war Teil einer landesweiten Mobilisierung in mehreren deutschen Großstädten. Unter den Parolen „Demokratie verteidigen“ und „Nie wieder rechts!“ versammelten sich Bürgerinnen und Bürger aus allen Altersgruppen, darunter viele Familien, Vereine und politische Gruppierungen.

Die Kundgebung begann friedlich am Burgplatz und zog durch die Innenstadt bis zum Hauptbahnhof. Redner aus Politik, Zivilgesellschaft und Kultur betonten die Bedeutung einer aktiven Zivilgesellschaft im Kampf gegen Hass und Ausgrenzung. „Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, die Werte unserer offenen Gesellschaft zu schützen“, sagte eine Sprecherin der lokalen Bündnisinitiative. Die Polizei bestätigte eine hohe Teilnehmerzahl und sprach von einem geordneten Ablauf ohne nennenswerte Zwischenfälle.

Die Demonstration in Düsseldorf unterstrich die Rolle Nordrhein-Westfalens als Zentrum zivilgesellschaftlichen Engagements. Auch in anderen Städten des Bundeslandes wie Köln, Dortmund und Münster fanden kleinere Solidaritätskundgebungen statt. Die Organisatoren zeigten sich ermutigt vom breiten gesellschaftlichen Echo und kündigten an, die Mobilisierung fortzusetzen.

Quellen: ZDF Heute – Nachrichten