Angesichts einer zunehmend restriktiven Migrationspolitik der argentinischen Regierung unter Präsident Javier Milei hat sich in Buenos Aires eine Bürgerwehr gebildet, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Wanderarbeiter vor Polizeigewalt zu schützen. Diese Gruppe trifft sich regelmäßig, um den Schutz von Straßenverkäufern zu gewährleisten, die häufig das Ziel polizeilicher Maßnahmen sind.
Die Bürgerwehr setzt sich aus Freiwilligen zusammen, die jeden Samstag in den Straßen von Buenos Aires patrouillieren. Sie versuchen, durch ihre Präsenz und ihre Unterstützung in Konfliktsituationen die Sicherheit der Migranten zu verbessern. Diese Initiative ist eine direkte Reaktion auf die verschärfte antimigrantische Rhetorik und die damit einhergehenden Maßnahmen der Regierung.
Menschenrechtsorganisationen haben die Bildung der Bürgerwehr begrüßt und betonen die Notwendigkeit, die Rechte und Würde der Migranten zu schützen. Sie sehen in der Aktion ein wichtiges Zeichen der Solidarität und der zivilgesellschaftlichen Verantwortung in schwierigen Zeiten.
Quellen: El País – Americas