Eine neue Untersuchung des Pew Charitable Trusts legt nahe, dass der Zugang zu Hypotheken in den USA nach der Finanzkrise von 2008 stark eingeschränkt ist. Die Studie argumentiert, dass viele Kreditgeber zögern, Darlehen an Personen mit schwächeren Kreditratings zu vergeben, was die Möglichkeit für diese Gruppen, ein Eigenheim zu erwerben, erheblich einschränkt.
Die Forscher betonen, dass die strengen Kreditvergabestandards, die nach der Krise eingeführt wurden, zwar dazu dienen, zukünftige Finanzkrisen zu verhindern, gleichzeitig aber auch dazu führen, dass viele potenzielle Käufer vom Markt ausgeschlossen werden. Dies betrifft insbesondere jüngere Käufer und solche mit geringeren Einkommen.
Die Studie fordert eine Reform des Hypothekensystems, um mehr Flexibilität bei der Kreditvergabe zu ermöglichen und dadurch einer breiteren Bevölkerungsschicht den Zugang zu Wohneigentum zu erleichtern. Dies könnte auch dazu beitragen, die stagnierende Immobilienwirtschaft wieder anzukurbeln.
Quellen: NW Arkansas Online