Teheran hat am Montag vehement gegen die US-amerikanischen Maßnahmen protestiert, die die Einreise seines Nuklearspezialisten Mohammad Eslami zur IAEA-Konferenz in Wien verhinderten. Laut Berichten war Eslami eingeladen, um an der Sitzung des UN-Atomwächters teilzunehmen, doch die USA lehnten eine Ausnahme von den „Snapback“-Sanktionen ab, was zu einem diplomatischen Eklat führte.
Die iranischen Behörden sehen diese Entscheidung als einen klaren Versuch, den Einfluss Teherans auf der internationalen Bühne zu untergraben. Eslami selbst äußerte, dass die USA durch ihren Druck die diplomatische Zusammenarbeit sabotieren und den Dialog über nukleare Fragen erschweren.
Diese Situation wird von Beobachtern als Teil eines größeren geopolitischen Spiels im Nahen Osten gesehen, in dem die USA eine dominierende Rolle spielen und versuchen, die iranische Politik zu isolieren. Die Auswirkungen dieser Entscheidung könnten nicht nur die Beziehungen zwischen Iran und den USA belasten, sondern auch die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm weiter komplizieren.
Quellen: Al-Monitor, FAZ Online