Iranische Polizei meldet 6000 Festnahmen nach Protesten

Der iranische Polizeichef Ahmadreza Radan gab am Montag in einer Erklärung bekannt, dass die Sicherheitskräfte rund 6000 Personen verhaftet haben, die angeblich an den Anti-Regierungs-Protesten im Januar beteiligt waren. Die Proteste, die sich gegen die Regierung richteten, wurden von den Behörden als Versuch eines Staatsstreichs bezeichnet.

Radan betonte, dass die Festgenommenen Verbindungen zu ausländischen Akteuren hätten, die als feindlich gegenüber der iranischen Regierung angesehen werden. Die Verhaftungen sind Teil einer umfassenden Sicherheitsoperation, die darauf abzielt, die öffentliche Ordnung wiederherzustellen und zukünftige Proteste zu verhindern.

Die Reaktion der iranischen Regierung auf die Proteste und die damit verbundenen Festnahmen wird international kritisch betrachtet. Menschenrechtsorganisationen haben die iranischen Behörden aufgefordert, die Rechte der festgenommenen Personen zu respektieren und sie fair zu behandeln. Die Situation bleibt angespannt, da viele Menschen in Iran weiterhin gegen soziale und wirtschaftliche Missstände protestieren.

Quellen: Middle East Monitor, The Guardian