Die UN-Kinderhilfsorganisation UNICEF hat gemeinsam mit Partnern lebensrettende humanitäre Hilfe in vom Konflikt betroffene Gemeinden im südsudanesischen Jonglei-Staat gebracht. Viele der betroffenen Familien hatten monatelang keinen Zugang zu grundlegender Versorgung, wie aus einem aktuellen Bericht hervorgeht. Die Lieferungen umfassten Nahrungsmittel, medizinische Artikel, sauberes Wasser und Hygieneartikel – allesamt dringend benötigt in einer Region, die durch anhaltende Gewalt und instabile Sicherheitslage stark isoliert war.
Jonglei gilt als eine der am stärksten von interkommunalen Auseinandersetzungen und bewaffneten Konflikten betroffenen Regionen des Südsudan. Die schwierige Infrastruktur, fehlende Straßen und Überschwemmungen erschweren den Zugang für Hilfsorganisationen zusätzlich. Die jüngste Hilfsaktion wurde daher über Luft- und Flussrouten durchgeführt, um abgelegene Dörfer zu erreichen, die über Land nicht zugänglich sind.
UNICEF betonte, dass insbesondere Kinder unter den Folgen des Hilfsstaus besonders gelitten hätten. Mangelernährung, eingeschränkter Zugang zu Gesundheitsdiensten und Unterbrechungen im Schulbetrieb seien weit verbreitet. Die Organisation kündigte an, die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und Friedensinitiativen auszubauen, um nicht nur kurzfristige Erleichterung zu schaffen, sondern auch langfristige Stabilität in der Region zu fördern.
Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – East Africa