Stürme verwüsten Dächer: 64 Häuser und 10 Klassenzimmer in Ruanda beschädigt

Am Sonntag, dem 13. September 2026, hat ein schweres Unwetter weite Teile Ruandas getroffen. Starke Winde, sintflutartiger Regen und Hagel verursachten erhebliche Schäden an Gebäuden im ganzen Land. Wie das Ministerium für Katastrophenmanagement (MINEMA) mitteilte, wurden mindestens 64 Häuser und die Dächer von 10 Klassenzimmern beschädigt.

Die betroffenen Gebiete erstrecken sich über mehrere Provinzen, wobei vor allem ländliche Gemeinden unter den Witterungseinbrüchen litten. In einigen Regionen stürzten Dächer ein oder wurden komplett abgedeckt, was zu vorübergehenden Evakuierungen führte. Bisher liegen keine Berichte über Verletzte vor, doch Hilfsteams wurden in die am stärksten betroffenen Zonen entsandt, um provisorische Unterkünfte bereitzustellen und Schadensbewertungen durchzuführen.

MINEMA rief die Bevölkerung dazu auf, sich auf weiterhin instabile Wetterbedingungen einzustellen. Die Behörde warnt vor möglichen Erdrutschen in bergigen Regionen und fordert lokale Verwaltungen auf, Notfallpläne zu aktivieren. Meteorologen führen das extreme Ereignis auf eine ungewöhnlich intensive Konvektionszone zurück, die sich über Ostafrika gebildet hat – ein Phänomen, das im Zusammenhang mit klimatischen Veränderungen steht.

Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Central Africa