Die Stadt Bukavu in der östlichen Demokratischen Republik Kongo trauert um die 27 Menschen, die bei einem verheerenden Brand in einer Schule im Stadtteil Cimpunda ums Leben kamen. Die Beerdigungen der Opfer fanden am 14. September statt, nur vier Tage nach dem tragischen Ereignis. Der Brand hatte sich am Mittwoch, den 10. September, in einer überfüllten Schule ausgebreitet und binnen kürzester Zeit zahlreiche Schüler und Lehrkräfte in den Flammen eingeschlossen.
Die Zivilgesellschaft vor Ort spricht von einer „humanitären Katastrophe“ und kritisiert die mangelnden Sicherheitsvorkehrungen in öffentlichen Gebäuden, insbesondere in Bildungseinrichtungen. Augenzeugen berichteten von chaotischen Rettungsversuchen, da Feuerwehrausrüstung unzureichend und Notausgänge blockiert waren. Die genaue Brandursache ist noch nicht abschließend geklärt, aber erste Untersuchungen deuten auf einen elektrischen Kurzschluss hin.
Die Tragödie hat landesweit Entsetzen ausgelöst. In sozialen Medien verbreiteten sich Trauermeldungen und Solidaritätsbekundungen unter dem Hashtag #BukavuMourns. Kirchliche und lokale Organisationen riefen zu Spenden für die betroffenen Familien auf. Die Regierung der Provinz Süd-Kivu kündigte an, alle Schulen in der Region auf Brandschutzstandards überprüfen zu lassen.
Quellen: AllAfrica – Central Africa