Uganda nimmt nun doch wieder an den Invictus Games teil, nachdem das Land vergangene Woche wegen angeblicher „Harry-Meghan-Probleme“ abgesagt hatte. Wie die BBC und der Guardian berichten, erfolgte die Kehrtwende nach einem direkten Telefonat zwischen britischen Palastkreisen und General Muhoozi Kainerugaba, dem Oberbefehlshaber der ugandischen Streitkräfte und Sohn von Präsident Yoweri Museveni.
Kainerugaba hatte die ursprüngliche Absage mit politischen Bedenken gegenüber Prinz Harry und dessen öffentlicher Darstellung begründet. Nach der Klarstellung durch König Charles, dass es „kein Problem“ mit Ugandas Teilnahme gebe, zog die militärische Führung ihre Entscheidung zurück. Die Invictus Games, ein Sportereignis für verletzte ehemalige und aktive Soldat:innen, finden in diesem Jahr in Düsseldorf statt und genießen internationale Anerkennung.
Die diplomatische Annäherung unterstreicht die weiterhin sensiblen Beziehungen zwischen Uganda und dem britischen Königshaus – insbesondere im Kontext der zunehmenden öffentlichen Äußerungen von Mitgliedern der königlichen Familie. Ugandas Rückkehr zum Event wird als Zeichen diplomatischer Entspannung gewertet.
Quellen: BBC News – Africa, The Guardian – World