Brandanschläge in Hessen: Jugendliche verüben Serie von Angriffen auf Kioske und Wohnhäuser

In Hessen mehren sich die Fälle von Brandstiftung, bei denen insbesondere Kioske, Bars und Wohnhäuser Ziel von Anschlägen sind. Innerhalb der letzten 24 Stunden wurden allein drei weitere Taten bekannt, die den Behörden zufolge möglicherweise im Zusammenhang stehen. Die Täter werden überwiegend als jugendliche Personen beschrieben, was eine besorgniserregende Entwicklung darstellt.

Die Tatorte liegen vor allem im Rhein-Main-Gebiet, wo bereits seit Monaten eine Zunahme gewalttätiger Übergriffe auf kleinere Gewerbebetriebe beobachtet wird. Experten vermuten, dass soziale Spannungen, mangelnde Perspektiven und gruppenbezogene Intimidation eine Rolle spielen könnten. Die Polizei hat mittlerweile verstärkte Streifenkontrollen in betroffenen Stadtteilen angeordnet.

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Die Landesregierung in Wiesbaden hat das Phänomen zur Chefsache erklärt und kündigte an, gemeinsam mit Kommunen und Jugendschutzorganisationen Präventionsprogramme auszuweiten. Gleichzeitig fordern Sicherheitsexperten eine engmaschigere Zusammenarbeit zwischen Polizei, Schulen und Sozialdiensten, um frühzeitig intervenieren zu können.

Quellen: FAZ Online