Die neue Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL) steht in den Startlöchern – und die Adler Mannheim gelten als einer der heißesten Anwärter auf den Meistertitel. Wie eine Umfrage unter DEL-Trainerinnen und Trainern zeigt, hat der Abgang von Serge Aubin beim Titelverteidiger Eisbären Berlin das Kräfteverhältnis in der Liga deutlich verschoben. Nur noch ein Coach sieht Berlin als alleinigen Favoriten – die Mehrheit setzt nun auf einen Alt-Meister aus Baden-Württemberg.
Die Adler Mannheim, eines der traditionsreichsten Teams der Liga, profitieren von Stabilität im Kader, einer erfahrenen Mannschaft und einer starken Fanbasis. In den vergangenen Jahren waren sie bereits mehrfach knapp am Titel vorbeigeschrammt. Nun aber scheint das Momentum auf ihrer Seite zu sein, besonders da Konkurrenten wie Berlin personelle und taktische Umbrüche durchleben.
Im Rhein-Neckar-Gebiet steigt die Spannung vor dem Saisonstart spürbar. Die SAP Arena, Heimstätte der Adler, bereitet sich auf ausverkaufte Zuschauerränge vor. Lokale Medien sprechen bereits von einer „Titelchance der besonderen Art“. Gleichzeitig mahnen Experten zur Vorsicht: Die DEL sei in den letzten Jahren zunehmend ausgeglichener geworden, und langjährige Dominanzphasen wie die der Eisbären könnten sich nur schwer wiederholen.
Für Baden-Württemberg ist der sportliche Erfolg der Adler nicht nur ein regionales Prestige-Thema, sondern auch ein wirtschaftlicher Faktor. Die Popularität des Teams wirkt sich positiv auf Sponsoring, Merchandising und den lokalen Tourismus aus – und macht die Adler zu einem Aushängeschild des Sports im Südwesten.
Quellen: Der Tagesspiegel