Frankreich steht im Mittelpunkt eines politischen Streits innerhalb der Europäischen Union, da es plant, den russischen Oligarchen Alischer Usmanow von der Sanktionsliste der EU zu streichen. Diese Entscheidung könnte die bereits bestehenden Spannungen innerhalb der EU in Bezug auf die Sanktionen gegen Russland weiter verschärfen.
Bislang war Ungarn als Bremser in den Verhandlungen über die Verlängerung der Sanktionen gegen Russland bekannt, doch nun zeigt sich, dass auch Frankreich nicht einheitlich handelt. Die EU hatte die Maßnahmen gegen rund 3000 Personen nur um weitere sieben Tage verlängert, was Fragen zur Effektivität und Kohärenz der europäischen Außenpolitik aufwirft.
Die Streichung Usmanows könnte als ein Zeichen gewertet werden, dass einige EU-Staaten bereit sind, ihre Positionen zu überdenken, während Russland weiterhin aggressiv auf internationaler Ebene agiert.
Quellen: Spiegel Online, Welt Online