Inmitten der steigenden Energiepreise hat die Nordseeöl- und -gasindustrie im Vereinigten Königreich eine vorzeitige Abschaffung der Übergewinnsteuer gefordert. Der Lobbyverband Offshore Energies UK (OEUK) argumentiert, dass die Labour-Partei die Steuer bereits 2027 anstatt wie geplant 2030 abschaffen sollte. Angesichts der hohen Energiekosten, die seit der russischen Invasion in der Ukraine auf dem höchsten Stand sind, sehen die Unternehmen dringenden Handlungsbedarf.
OEUK-Chef de Pledge betont, dass die vorzeitige Abschaffung der Steuer nicht nur den Unternehmen helfen würde, sondern auch den Verbrauchern zugutekäme, die in den kommenden Monaten mit hohen Energiekosten konfrontiert sind. Die Branche sieht sich bereits jetzt mit erheblichen finanziellen Belastungen konfrontiert und warnt vor möglichen negativen Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit.
Der Druck auf die Labour-Regierung wächst, schnellere Maßnahmen zur Stabilisierung der Energiemärkte zu ergreifen. Experten befürchten, dass die Verbraucher in diesem Winter mit hohen Rechnungen rechnen müssen, was zu einem Anstieg der Energiearmut führen könnte. In diesem Kontext ist die Forderung nach einer Anpassung der Steuerpolitik besonders relevant.
Quellen: The Guardian