Das Ministerium für Gesundheit und Hygiene in Malawi kündigt eine umfassende Zusatzimpfkampagne gegen Masern und Röteln an. Von Montag, dem 21. September bis Freitag, dem 25. September 2026, soll die Impfung flächendeckend in allen Regionen des Landes durchgeführt werden. Ziel ist es, besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen, insbesondere Kinder unter fünfzehn Jahren, vor den hochansteckenden Krankheiten zu schützen.
Die Initiative reagiert auf wiederkehrende lokale Ausbrüche in den vergangenen Monaten, die durch mangelnde Durchimpfung in ländlichen Gebieten begünstigt wurden. Das Programm wird gemeinsam mit lokalen Gesundheitsbehörden, Nichtregierungsorganisationen und internationalen Partnern wie UNICEF und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) umgesetzt. Mobile Impfteams sollen abgelegene Dörfer erreichen, um sicherzustellen, dass auch entlegene Gemeinden Zugang zur Impfung haben.
Die Behörden betonen die Bedeutung der Kampagne für die langfristige Verbesserung der öffentlichen Gesundheit. Masern und Röteln können schwere Komplikationen hervorrufen, darunter Blindheit, Enzephalitis und Fehlbildungen bei Neugeborenen, falls Schwangere infiziert werden. Mit dieser Massenimpfung will Malawi seine Immunitätslücke schließen und einen Meilenstein in Richtung regionaler Krankheitsbekämpfung setzen.
Quellen: Nyasa Times