Die Rolle der Kirche von England im Sklavenhandel

Neue Untersuchungen haben ergeben, dass die Kirche von England, insbesondere einige ihrer Geistlichen, aktiv in den Sklavenhandel involviert war. Diese Erkenntnisse stammen aus dem Register der britischen Sklavenhändler und zeigen, dass Geistliche Unternehmen finanzierten, die Millionen von versklavten Afrikanern auf hunderten von Fahrten transportierten. Diese Tatsache wirft nicht nur Fragen zur historischen Verantwortung auf, sondern erneuert auch die Debatte über Reparationszahlungen für die Nachkommen der Versklavten.

Der Besuch von Erzbischof Sarah Mullally an den ghanaischen Küsten, wo viele Versklavte gefangen gehalten wurden, unterstreicht das Engagement der Kirche, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen. Diese Debatte über die moralische Verantwortung der Kirche könnte langfristige Auswirkungen auf ihre Rolle in der Gesellschaft und ihre Beziehungen zu den von der Sklaverei betroffenen Gemeinschaften haben.

Quellen: The Guardian – World