Houthi-Angriffe auf saudische Militärbasis und Aramco-Einrichtungen

Die jemenitischen Houthi-Rebellen haben am Mittwoch angekündigt, eine saudische Militärbasis in Khamis Mushait sowie Einrichtungen des Ölkonzerns Aramco in Yanbu angegriffen zu haben. Laut dem militärischen Sprecher der Houthis, Yahya Saree, sollen diese Angriffe Teil ihrer fortdauernden militärischen Offensive gegen die von Saudi-Arabien geführte Koalition sein.

Saudi-Arabien hat bislang keine Bestätigung für die Angriffe abgegeben. Die Spannungen zwischen den Houthis und der saudischen Koalition nehmen weiter zu, während die Houthis versuchen, ihre militärische Präsenz im Jemen und entlang der Küstenlinie des Roten Meeres auszubauen.

Diese Entwicklungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die internationalen Bemühungen um eine Deeskalation des Konflikts im Jemen stagnieren. Die Houthi-Rebellen haben wiederholt angekündigt, dass sie nicht davor zurückschrecken werden, gegen die saudischen Streitkräfte vorzugehen, um ihre territorialen Ansprüche zu sichern und Druck auf die saudische Regierung auszuüben.

Quellen: Middle East Eye, Al-Monitor