Ursula von der Leyen, die Präsidentin der Europäischen Kommission, hat am 16. September 2026 ihr Entsetzen über die Beerdigung des ehemaligen bosnisch-serbischen Generals Ratko Mladić geäußert, der wegen Völkermordes verurteilt wurde. Trotz der Empörung bleibt die EU zurückhaltend und ergreift keine Maßnahmen gegen Serbien, das weiterhin ein Anwärter auf die EU-Mitgliedschaft ist.
Die Beerdigung von Mladić in Serbien hat internationale Aufmerksamkeit erregt und wirft Fragen über den Umgang der serbischen Regierung mit der Vergangenheit auf. Kritiker der EU fordern, dass Konsequenzen für Serbien folgen sollten, um ein klares Zeichen gegen die Verherrlichung von Kriegsverbrechern zu setzen.
Serbien steht vor einer entscheidenden Phase in seinen Bestrebungen, der EU beizutreten, und die Reaktionen auf die Beerdigung Mladićs könnten die Beziehungen zur EU nachhaltig beeinflussen. Beobachter befürchten, dass die Toleranz gegenüber solchen Ereignissen die Fortschritte in den Beitrittsverhandlungen gefährden könnte.
Quellen: Euronews, The Guardian – Europe