117 Journalisten aus Jemen vertrieben wegen militärischer Eskalation

Am Mittwoch berichtete das Jemenitische Medienfreiheitsobservatorium, dass seit Beginn der militärischen Eskalation in der westlichen Küstenstadt Mokha im Südwesten der Provinz Taiz mindestens 117 Journalisten und Medienmitarbeiter vertrieben wurden. Die Organisation schätzte, dass die anhaltenden Konflikte und Luftangriffe die Sicherheitslage für Journalisten erheblich verschärfen.

Die Echtheit der Berichte wurde von verschiedenen internationalen Nachrichtenagenturen bestätigt, die die Situation in der Region im Zusammenhang mit den fortwährenden Kämpfen zwischen den Houthi-Rebellen und den saudisch geführten Koalitionstruppen beobachten. Diese Eskalation hat nicht nur zu einer Bedrohung der Medienfreiheit geführt, sondern auch die humanitäre Lage im Land weiter verschärft.

Die Journalisten und Medienmitarbeiter, die ihre Heimat verlassen mussten, berichten von einer Atmosphäre der Angst und Unsicherheit. Viele haben in anderen Teilen des Landes Zuflucht gesucht, während sie versuchen, ihre Berichterstattung aus dem Exil fortzusetzen.

Quellen: Middle East Monitor, Middle East Eye