Die US-Regierung hat angekündigt, dass das Visa-Verbot für mehrere palästinensische Offizielle, einschließlich des Präsidenten Mahmud Abbas, für das zweite Jahr in Folge verlängert wurde. Diese Entscheidung fällt zeitlich mit der bevorstehenden UN-Generalversammlung und wird von vielen als erhebliches Hindernis für den Friedensprozess im Nahen Osten angesehen.
Die US-Behörden begründen die Maßnahme mit der Behauptung, dass die betroffenen Offiziellen dem Friedensprozess im Weg stehen und die Beziehungen zu Israel belasten. Kritiker dieser Politik argumentieren, dass das Verbot die diplomatischen Bemühungen zur Lösung des Konflikts weiter erschwert.
Die Entscheidung hat bereits zu internationaler Kritik geführt, da viele Staaten und Organisationen auf die Bedeutung eines Dialogs und einer Einbeziehung aller relevanten Parteien im Friedensprozess hinweisen.
Quellen: ZEIT Online, Al Jazeera English