Trump begrüßt AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt – enge Verbindungen zwischen US- und deutscher Rechtspopulisten

Der Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt hat auch über die deutschen Grenzen hinaus Wellen geschlagen. US-Präsident Donald Trump äußerte sich öffentlich begeistert über den Erfolg der rechtspopulistischen Partei und bezeichnete ihn als „Zeichen des Widerstands gegen die etablierte Elite“. Diese Solidaritätsbekundung unterstreicht die langjährigen Verbindungen zwischen Trumps politischer Bewegung und deutschen Rechtspopulisten, die laut Recherchen nicht nur ideologisch, sondern auch finanziell eng verzahnt sind.

Analysten verweisen auf eine wachsende transatlantische Allianz rechter Bewegungen, die gemeinsame Narrative wie Anti-Elitenrhetorik, Nationalismus und Migrationsskepsis verbreiten. Im Hintergrund spielen auch Finanzströme eine Rolle: So tauchten in vergangenen Jahren mehrfach US-amerikanische Spender im Umfeld der AfD auf, deren Herkunft nur schwer zurückzuverfolgen war. Zudem nutzen beide Seiten dieselben digitalen Kampagnenstrategien, die auf polarisierende Social-Media-Inhalte setzen.

Die Reaktion aus den deutschen Regierungsparteien bleibt bisher zurückhaltend, doch warnen Beobachter:innen vor einer Normalisierung dieser transnationalen Verbindungen. „Wenn rechtspopulistische Parteien in verschiedenen Ländern sich gegenseitig legitimieren, wird es für demokratische Kräfte schwerer, sie als Randgruppen einzuordnen“, sagte ein Politikwissenschaftler gegenüber SPIEGEL. Der Erfolg in Sachsen-Anhalt könnte daher nicht nur für die innenpolitische Lage in Deutschland, sondern auch für die Stabilität der liberalen Demokratie in Europa eine Zäsur bedeuten.

Quellen: Spiegel Online – Schlagzeilen