DR Kongo und USA vereinbaren Abkommen über Rückführung von Drittstaatsangehörigen

Die Demokratische Republik Kongo wird künftig Drittstaatsangehörige aufnehmen, die aus den Vereinigten Staaten abgeschoben werden. Dies geht aus einer neuen Vereinbarung zwischen der kongolesischen Regierung und der US-Administration hervor, wie die Behörden in Kinshasa am Sonntag mitteilten.

In einer kurzen Erklärung bestätigte die kongolesische Regierung die Unterzeichnung des Abkommens, ohne jedoch konkrete Details zu nennen. Unklar bleibt insbesondere, um wie viele Personen es sich handelt und nach welchen Kriterien die Rückführungen erfolgen sollen. Menschenrechtsorganisationen äußerten bereits Bedenken, dass das Abkommen möglicherweise gegen internationales Recht verstoßen könnte.

Experten vermuten, dass die Vereinbarung Teil größerer diplomatischer Verhandlungen zwischen den beiden Ländern ist. Die DR Kongo gehört zu mehreren afrikanischen Staaten, die in den letzten Monaten ähnliche Abkommen mit den USA geschlossen haben. Das Außenministerium in Kinshasa betonte, man werde „die Rechte aller Betroffenen achten“.

Quellen: AllAfrica