In Dschibuti wird am kommenden Wochenende über die Zukunft des Landes entschieden. Präsident Ismaïl Omar Guelleh, der seit 1999 an der Macht ist, gilt als klarer Favorit für eine weitere Amtszeit. Die Wahl findet in einem politisch stabilen, aber strategisch äußerst wichtigen Land statt, das mehrere ausländische Militärbasen beherbergt.
Analysten erwarten keine größeren Überraschungen bei der Abstimmung. Guellehs Regierungspartei UMP kontrolliert weite Teile des politischen Lebens in Dschibuti. International steht das Land besonders wegen seiner geostrategischen Lage im Fokus, da es als Tor zum Roten Meer und zum Suezkanal gilt.
Kritiker bemängeln jedoch die eingeschränkten demokratischen Freiheiten im Land. Die Opposition hat nur begrenzte Möglichkeiten, einen fairen Wahlkampf zu führen. Dennoch bleibt Dschibuti ein wichtiger Stabilitätsanker in der turbulenten Region am Horn von Afrika.
Quellen: France 24