Die äthiopische Polizei hat ein großes Menschenhandelsnetzwerk ausgehoben, das seit 2018 aktiv war und über 3.000 Opfer rekrutierte. Laut einer offiziellen Erklärung der Behörden wurden junge Menschen aus mehreren Ländern, darunter Eritrea, Sudan, Dschibuti, Kenia und Somalia, angeworben. Die Opfer sollten über Libyen nach Europa geschleust werden.
Das Netzwerk operierte in mehreren Ländern und nutzte die Hoffnung vieler junger Menschen auf ein besseres Leben in Europa aus. Die Polizei betonte, dass die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen seien und weitere Festnahmen nicht ausgeschlossen werden können. Die Opfer, darunter auch zahlreiche Eritreer, wurden oft unter falschen Versprechungen angelockt und in gefährliche Situationen gebracht.
Quellen: Africanews EN