Nahezu 5.000 weiße Afrikaner aus Südafrika haben im vergangenen Jahr ein spezielles Flüchtlingsprogramm der USA unter der früheren Trump-Regierung genutzt. Das berichtet Africanews unter Berufung auf offizielle Zahlen.
Das Programm war vor knapp einem Jahr von Ex-Präsident Donald Trump initiiert worden und basiert auf der umstrittenen Behauptung, die burische Minderheit in Südafrika sei Verfolgung ausgesetzt. Die südafrikanische Regierung hatte diese Darstellung stets als unbegründet zurückgewiesen.
Die Einreise der Buren erfolgte über ein spezielles Visumverfahren, das für religiös verfolgte Minderheiten geschaffen wurde. Menschenrechtsorganisationen kritisieren das Programm als politisch motiviert und verweisen darauf, dass tatsächlich verfolgte Gruppen in Südafrika nicht davon profitieren.
Die burische Gemeinschaft in Südafrika, Nachfahren niederländischer, deutscher und französischer Siedler, macht etwa 5% der Bevölkerung aus. Die Auswanderungswelle spiegelt auch wirtschaftliche Sorgen und Landreformdebatten wider.
Quellen: Africanews EN