Finanzskandal in Malawi: 5 Milliarden Kwacha dubios abgehoben

Ein schwerwiegender Finanzskandal erschüttert derzeit Malawi: Wie die Nyasa Times unter Berufung auf parlamentarische Ermittlungen berichtet, wurden beim Verkauf des Amaryllis Hotels dubiose Bargeldabhebungen in Höhe von umgerechnet etwa 5 Milliarden Kwacha (ca. 4,3 Millionen Euro) getätigt.

Finanzaufsicht unter Beschuss

Im Zentrum der Kritik steht die malawische Financial Intelligence Agency (FIA), der vorgeworfen wird, nicht gegen die mutmaßlich unrechtmäßigen Transaktionen vorgegangen zu sein. Collins Magalasi, eine Schlüsselfigur in dem Skandal, soll laut den Berichten eine zentrale Rolle bei den Vorgängen gespielt haben.

Das Parlament hat inzwischen eine Untersuchung des Falls eingeleitet. Der Verdacht auf Korruption und Geldwäsche lastet schwer auf der Regierung, während die Opposition scharfe Aufklärung fordert. Der Skandal wirft Fragen über die Effektivität der malawischen Finanzkontrollmechanismen auf.

Quellen: Nyasa Times via AllAfrica