In Gambia steht die Regierung wegen mangelnder Transparenz bei einem wichtigen Beschäftigungsprogramm in der Kritik. Wie das Portal AllAfrica berichtet, kann die Regierung drei Jahre nach dem Start des National Employment Policy (NEP) und des dazugehörigen National Employment Action Plan (NEAP) 2022-2026 keine genauen Angaben darüber machen, wie viele Arbeitsplätze tatsächlich geschaffen wurden.
150.000 Jobs versprochen
Das ambitionierte Programm hatte ursprünglich das Ziel, bis 2026 insgesamt 150.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Doch schwache Monitoring-Systeme machen es nun unmöglich, den Fortschritt des Projekts zu verfolgen. Lokale Medien wie Foroyaa kritisieren, dass die Regierung keine Rechenschaft über die Verwendung der Mittel ablegen kann.
Experten warnen, dass ohne funktionierende Überwachungsmechanismen der Erfolg des Programms nicht messbar sei. Das wirft Fragen nach der Effektivität einer der wichtigsten Entwicklungsinitiativen des Landes auf. Die fehlende Transparenz könnte das Vertrauen in weitere Regierungsprogramme untergraben.
Quellen: AllAfrica