Die Gesundheitsbehörden in Botswana melden einen Anstieg der Malaria-Fälle im Nordwest-Distrikt des Landes. Besonders betroffen ist die Region um Maun, wo viele Gemeinden die sogenannte Indoor Residual Spraying (IRS) – eine Methode zur Insektenbekämpfung in Innenräumen – ablehnen.
Laut dem Botswana Daily News führt diese Ablehnung zu niedrigen Schutzraten und erschwert die Kontrolle der Malaria-Übertragung. Die IRS-Methode gilt als eine der wirksamsten Präventionsmaßnahmen gegen die von Mücken übertragene Krankheit.
Lokale Gesundheitsarbeiter berichten von Herausforderungen bei der Aufklärung über die Sicherheit der Sprühungen. Gleichzeitig warnen Experten vor den potenziell schwerwiegenden Folgen des Anstiegs, insbesondere für Kinder und Schwangere. Botswana hatte in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte bei der Malaria-Bekämpfung erzielt.
Quellen: Botswana Daily News via AllAfrica